Dein Hund - Dein Spiegel


Kennen Sie das, Leute, die immer kranke Hunde haben die sehr viel Aufmerksamkeit brauchen? Oder die partout keinen jagenden Hund möchten – und immer wieder einen wilden Rookie ihr Eigen nennen, der allem Beweglichen hinterher rennt? Menschen, die mit ihrem Hund bei jeder Begegnung mit Artgenossen Ärger haben?

 

Und der nächste Vierbeiner ist wieder so, unabhängig davon, ob es sich dabei um die gleiche oder eine andere Hunderasse handelt.

Was läuft da ab?

 

 

Dazu braucht es ein paar Grundlagen

 

Es gibt sieben universelle Gesetze. Der Einfachheit halber nenne ich sie in der Umgangssprache und auch nur in stark verkürzter Form.

 

Da ist das Gesetz des Bewusstseins. Jeder Gedanke, ob positiv oder negativ, erschafft Ihre Realität. Sie bestimmen also Ihr Leben durch Ihre innere Haltung.

 

Dann das Gesetz der Anziehung. Gleiches zieht gleiches an. Wenn Sie innere Wut, Unsicherheit oder Angst spüren, wird sie Ihnen auch im Aussen entgegenkommen. Natürlich auch umgekehrt. Wenn Sie glücklich und zufrieden sind, werden Sie Glück und Zufriedenheit anziehen.

 

Ursache und Wirkung. Es gibt keine Wirkung ohne dass es eine Ursache gegeben hat. Wenn Ihnen etwas (eine Wirkung) nicht gefällt, suchen Sie nach der Ursache und schauen Sie, was Sie verändern können um zu der von Ihnen gewünschten Wirkung/Ergebnis zu kommen.

 

Es gibt dann noch die Gesetze der Schwingung, Rhythmus, Polarität und des Geschlechts. Worauf ich aber hier nicht weiter eingehe. Es gibt genügend Literatur darüber, für diejenigen, die es näher interessiert.

 

Zusammenfassend kann man sagen: Mit meinen Gedanken, Gefühlen und Vorstellungsbildern gestalte ich meine Realität. Dabei ist die innere Haltung entscheidend, also nicht der blosse Gedanke vielleicht sollte ich mal…

 

Mit diesen Grundlagen sollte klar sein, dass man sich nicht einen Hund zulegt wie ein Accessoire, beispielsweise eine Handtasche. Und dann mit der Erziehung beginnt, so wie man eine Handtasche befüllt, mit den immer gleichen Gegenständen.

 

Das ist jedoch genau das, was sehr oft geschieht und in vielen Hundeschulen gelehrt wird: Erziehung ist Befehle lernen und ausführen. Aber die Beziehung unserer Hunde misst sich nicht an der Anzahl der Befehle, die er ausführen kann. Erziehung ist Beziehung respektive Erziehung erfolgt dank Beziehung.

 

Anteile Ihrer Persönlichkeit spiegeln sich bereits in der Wahl der Hunderasse. Mittlerweilen ist hoffentlich den meisten Menschen klar, dass die verschiedenen Rassen verschiedene charakterliche Merkmale haben. Und auch wenn Sie keinen Rassehund gewählt haben sondern einen Mischling und der aus dem Tierheim kommt – irgendetwas hat Sie angezogen (Gesetz der Anziehung oder Ursache/Wirkung). 


Vielleicht ist Ihre Tochter gerade ausgezogen und Ihnen fehlt das Umsorgen können. Und so zieht der fröhlich wedelnde Mischling mit den trostsuchenden Augen Sie in seinen Bann. Oder Sie haben pubertierende Jugendliche daheim. Und weil Sie es gerade so gewohnt sind Grenzen zu setzen und einzufordern, lachen Sie sich prompt noch ein solches Hundeexemplar an.

 

Manchmal holen wir uns einen Vierbeiner in unser Leben, der so ganz anders ist wie wir und beim besten Willen können wir uns nicht vorstellen, was seine Persönlichkeit mit uns zu tun haben soll. Es kann sein, dass dieser Hund Anteile hat, die wir an uns selber vermissen, die wir gerne stärker ausgebildet hätten. Wenn also beispielsweise ein richtig knackiger Macho-Terrier auf eine super angepasste Person trifft, die es gerne allen recht macht, sind  Konflikte bereits am Horizont zu erkennen.

 

Der Spiegel auf vier Pfoten hilft Ihnen bei Ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung und grundsätzlich beim Erkennen. Erkennen Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Talente, Defizite, erkennen der Stärken und Schwächen, erkennen was Sie wollen und was Sie ganz sicher nicht mehr wollen usw.

 

Aus dem Erkennen werden Sie in der Begegnung mit Ihrem Hund immer klarer und Sie lernen, ihn richtig einzuschätzen. Dadurch werden Sie sich in entsprechenden Situationen richtig verhalten und dies fördert sein Vertrauen zu Ihnen.

 

- Ihr Hund ist Ihr Feedback-Geber. Alles was er tut, ist eine Rückmeldung an Sie. 

- Inadäquates Verhalten vom Menschen führt zu Unsicherheit und fehlendem Vertrauen beim Hund.

- In der Begegnung geht es nicht um TUN, man muss nicht immer etwas machen - ganz im Gegenteil.

- Man kann nicht nicht-kommunizieren.

 

Ich erkenne meine Anteile in Alltagssituationen. Wenn ich also möchte, dass mein Hund weniger kompliziert ist, muss ich selber weniger kompliziert sein. Wenn mich sein Kontrollverhalten nervt, muss ich selber aufhören, ihn auf Schritt und Tritt zu beobachten.

 

 

Das nützt mir das Erkennen des Spiegels im Alltag

 

- Mein Selbstbild zu erkennen.

- Die Mensch/Hund-Beziehung zu optimieren.

- Eigenschaften zu erkennen und reflektieren. Was sind meine Anteile daran?

- Herausforderungen genauer betrachten. Will ich etwas ändern? Warum und für wen? Was gibt es für Lösungen?

- Der erste Schritt der Lösung liegt immer bei mir. Immer!

- Mein Hund als mein Spiegel zeigt Seiten von mir auf. Vielleicht gefallen sie mir, vielleicht nicht sehr. Und nun habe ich die Möglichkeit zu wachsen, ausgetretene Pfade zu verlassen und mich zu neuen Ufern aufzumachen.

 

Nun kennen Sie auch den Grund für den Satz:

 

DER HUND MACHT EIN BESSERER MENSCH AUS MIR

 

 

Workshop Dein Hund - Dein Spiegel

 

 

Ort: Health Balance, Zentrum für Tiergesundheit, 9244 Niederuzwil

Termine: Samstag, 19. Juni oder 20. November 2021

Dauer:  von 13.30 - 17.00 Uhr  

Kosten: Fr. 135.- beinhaltet Kurs, Getränke, Pausenverpflegung.

  

  

Anmeldungen bitte unter info@healthbalance.ch 

                                              www.healthbalance.ch